Visualisierung der Flächennutzungsentwicklung der Stadtregion Dresden


Die Siedlungsentwicklung der Stadt Dresden wurde im Rahmen des europäischen Projektes MURBANDY/MOLAND aufgearbeitet, sowie durch neun historische Zeitstände am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden (IÖR) ergänzt.
Das Projekt MURBANDY (Monitoring URBAN DYnamics) bzw. später MOLAND (Monitoring Land Cover/Use Dynamics) verfolgte das Ziel, die Veränderungen von insgesamt 24 europäischen Ballungsräumen im Abstand von 15 Jahren innerhalb von 50 Jahren zu analysieren und visualisieren. Es wurde ein einheitlicher Klassifikationsschlüssel basierend auf CORINE Land Cover (CLC) eingeführt und erweitert.

Aufgrund von administrativen und regionalen Besonderheiten wurde sich darauf geeinigt, im Raum Dresden zusätzlich ein kreisrundes, erweitertes Umland mit einem Radius von 20 km in die Analyse einfließen zu lassen. Den Mittelpunkt bildet das Stadtzentrum mit dem Altmarkt. Als Datengrundlage wurden für die Langzeitanalyse zwischen 1780 und 1940 auf topographische Kartenwerke (Äquidistantenkarten, Messtischblätter) zurückgegriffen. Für die Zeitschnitte zwischen 1953 und 1998 wurden Luft- und Satellitenbilder ausgewertet und ggf. mit ATKIS-Informationen aus dem Jahr 1998 korrigiert. Dem aktuellen Zeitschnitt von 2009 liegen ATKIS-Basis-DLM-Daten zu Grunde, die 2012 durch das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) veröffentlicht wurden.


Literatur:

Gruner, T. (2012): WebGIS-basierte Visualisierung der Flächennutzungsentwicklung der Stadtregion Dresden auf Grundlage von MapServer, Masterarbeit, HTW Dresden
Messtischblatt

Fläche : 367283.625m²
Level : 3
Klasse : 1.1.2 Nicht durchgängig städtische Prägung

Legende
Legende